HRV-Biofeedback im Forum Spitzenmedizin

Unsere Studie zur Wirksamkeit von HRV-Biofeedback bei Herzinfarkt-Patienten steht kurz vor dem Abschluss. Inzwischen hat sie auch überregional Aufmerksamkeit in den Medien erregt: Für die Beilage FORUM SPITZENMEDIZIN der Süddeutschen Zeitung vom 28. Juni 2018 wurden Dr. med. Martin Laser und Frau Dipl.-Psych. Anja Limmer interviewt. In leicht verständlichen Worten stellt der Artikel das Wirkprinzip des Entspannungstrainings mit HRV-Biofeedback dar. Auch der Hintergrund der Studie, nämlich eine gerade nach einem Herzinfarkt nahe liegende Methode des in den Leitlinien geforderten Stressmanagements zu untersuchen, wird ausführlich erläutert.

Ob sich die bewährte Entspannungsmethode auch direkt auf Risikoparameter des Herzinfarkts auswirkt und so zur Prävention eines erneuten Herzinfarktes beiträgt, werden wird in den kommenden Wochen auswerten. Möchten Sie mehr erfahren?

Hier finden Sie den Artikel:  http://www.sueddeutsche.de/app/szbeilagen/nas/sv1/outbox_pdf/Forum__Spitzenmedizin_Juni_2018.pdf

Herzinfarkt? Am besten vorbeugen!

Ein aktueller Online-Artikel des Magazins „GEO“ weißt darauf hin, dass sich 75% der Herzinfarkte recht einfach vermeiden ließen. Neben den klassischen Risikofaktoren, wie Rauchen, Übergewicht, zuwenig Bewegung und unausgewogene Ernährung,  wird dort auch der Einfluss psychischer Belastungen transparent gemacht. Und die Botschaft ist für alle gleich: Vorbeugen ist besser als Nachsorgen.

Speziell zur messbaren Wirkung von Entspannung bei Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt, ist unsere Studie zu HRV-Biofeedback nun in der Schlussphase angelangt. Falls auch Sie etwas für Ihre Herzgesundheit nach einem Infarkt tun wollen, melden Sie sich jetzt: Es sind nur noch 10 Plätze frei.

Warum Biofeedback zur Herzratenvariabilität (HRV)?

  • Neben einer bewussten Ernährung, Nikotinverzicht, Sport & Co. werden Entspannungsverfahren zwar bei koronaren Herzkrankheiten empfohlen, aber außerhalb der Reha-Einrichtungen selten systematisch praktiziert.
  • Eine hohe Herzratenvariabilität (HRV) geht mit einem deutlich niedrigerem Risiko, dass ein erneuter Infarkt auftritt, einher.
  • Mit Biofeedback werden Verfahren bezeichnet, die dem Nutzer bisher unbewusste oder unwillkürliche Reaktionen des Körpers z. B. visuell zurückmelden. Mit einem mobilen Trainingsgerät kann beim HRV-Biofeedback so die Veränderung der Herzrate durch grünes oder rotes Leuchten sichtbar gemacht werden.

Wie funktioniert HRV-Biofeedback?

Wie viele andere Entspannungsverfahren basiert HRV-Biofeedback auf einer ruhigen Atmung. Das handtellergroße Biofeedback-Gerät gibt durch ein Licht die optimale Atemfrequenz vor. Gleichzeitig errechnet das Gerät aus dem Puls, wie stark der Abstand zwischen den Herzschlägen schwankt. Je nach Höhe der so gemessenen Herzratenvariabilität, leuchtet die Kugel rot oder grün. Diese Rückmeldung beschleunigt den Lernprozess, so dass in vergleichsweise kurzer Zeit Erfolge erzielt werden können. Aber auch hier gilt: Übung macht den Meister! Dreimal täglich sollten fünf Minuten trainiert werden – egal ob zuhause, im Büro oder im Zug.

Was kann ich tun, um mehr zu erfahren?

Um die Machbarkeit und die Wirkung des HRV-Biofeedbacks für Patienten nach einem Herzinfarkt zu überprüfen, führen wir mit der Otto-Friedrich-Universität eine wissenschaftliche Studie durch. In deren Rahmen ist es möglich das Entspannungsverfahren kostenfrei zu erlernen, mit dem Trainingsgerät 12 Wochen zu üben und individuelle Rückmeldung über die Ergebnisse und weitere Gesundheitsparameter zu erhalten. Natürlich ist die Teilnahme kostenfrei. Genauere Infos und ggf. einen Termin erhalten Sie unter 0911 32 38 440.

Darmkrebsmonat März – alle Jahre wieder?

Auch dieses Jahr macht die Felix Burda Stiftung mit einer skurril anmutenden Werbekampagne auf den Darmkrebsmonat März aufmerksam: Eine Frau. Am Pool. Ein Schrei! Doch was steckt dahinter?

Handlungsbedarf und Nutzen von Darmkrebsvorsorge erkennen

Es gibt viele Todesarten gegen die man einfach nichts tun kann. Gegen Darmkrebs aber schon! Daher appellieren die Initiatoren mit dem jährlichen Darmkrebsmonat an die Anspruchsberechtigten, die angebotenen Vorsorge- und Früherkennungsleistungen in Anspruch zu nehmen. 2018 steht die Aktion unter dem Motto: „Lass Darmkrebs nicht Dein Schicksal sein!“

Die Aufklärung der Bevölkerung und die Motivation zur unverkrampften Beschäftigung mit dem Thema Darmkrebsvorsorge ist das  Ziel. Seit Einführung der Untersuchung im Jahr 2002 haben bereits über 6,5 Millionen Menschen an der Vorsorgekoloskopie teilgenommen. Dadurch konnten nach Hochrechnungen der Stiftung bis heute circa 120.000 Todesfälle und 250.000 Neuerkrankungen verhindert werden.

Noch immer werden jedes Jahr aber rund 61.000 Menschen in Deutschland neu mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert. Trotz der Präventionsangebote sterben rund 25.400 Menschen jedes Jahr an diesem Krebs, obwohl er als einziger verhindert bzw. geheilt werden kann, wenn er frühzeitig erkannt wird.

Manchmal kann man nicht viel machen. Gegen Darmkrebs schon.

Der Darmkrebsmonat März – eine gemeinsame Initiative der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und des Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. – ist der bundesweite Aktionsmonat für die Darmkrebsvorsorge, der in diesem Jahr unter dem Motto steht: „Lass Darmkrebs nicht Dein Schicksal sein!“.

Der eingangs erwähnte Spot „Am Pool“ wird ab Mitte Februar 2018 pro bono auf zahlreichen TV-Sendern ausgestrahlt, die den Darmkrebsmonat März unterstützen. Er erinnert zunächst an die Ästhetik des Films „Der Swimmingpool“ aus den 60er Jahren. Der Zuschauer wird in eine sommerliche Welt an einen privaten Pool hineinversetzt. Eine elegante, wohlhabende und attraktive Frau um die 50 genießt allein die Sonne und einen gewissen Luxus. Die Zeit scheint hier still zu stehen und doch kündigt sich unerwartetes Unheil an. Plötzlich stürzt wie aus dem Nichts ein alter Satellit aus dem Weltraum herab auf die Erde und rast mit brachialer Wucht nicht etwa auf ein freies Feld, sondern ausgerechnet auf unsere Protagonisten zu. Kurz nachdem sie erschrocken nach oben sieht, folgt bereits die Botschaft, dass Darmkrebs kein Schicksal sein muss. Während manche Todesarten schicksalhaft und unvermeidlich sind, kann man gegen Darm­krebs selbst etwas tun: Man kann ihn durch Vorsorge verhindern und so seinem Schicksal ein Schnippchen schlagen.

Wann waren Sie zuletzt zur Vorsorge?

Notfallschulung unseres Praxisteams 2017

Durch regelmäßige Notfallschulungen bereitet sich unser Praxisteam darauf vor, zukünftige, lebensbedrohliche Notfälle bestmöglich versorgen zu können. Die Auffrischung ist verpflichtend, da eine schnelle und sichere Reaktion Leben retten und gesundheitliche Schäden minimieren kann. Unsere Ärzte und unser Assistenzpersonal frischen ihr Wissen und ihre Handlungsroutinen jährlich gemeinsam auf, um jederzeit entsprechend qualifiziert zu handeln.

 

Neues Zertifikat der kardiologischen Praxis Dr. Martin Laser

Am 04.10.2017 fand in unserer kardiologischen Praxis erneut ein solches Training zur Cardio-Pulmonalen Reanimation statt. Hierbei wurden hauptsächlich Reanimations- und Beatmungstechniken mit einer Notfallpuppe einschließlich der Verwendung eines Defibrillators geübt und grundlegende Abläufe eines Notfalls durchgespielt.

Das Reanimationstraining speziell für Facharztpraxen entspricht den Empfehlungen der American Heart Association (AHA) und den Richtlinien des European Resuscitation Council (ERC) statt.

Merry Christmas +++Frohe Weihnachten+++καλά Χριστούγεννα

Das gesamte Praxisteam der Inneren am Stadtpark dankt allen Patienten und Patientinnen sowie unseren Kooperationspartnern für ihr Vertrauen, dass Sie auch 2017 wieder unserer fachlichen Expertise und Betreuung entgegengebracht haben.

Einen herzlichen Dank sagen wir auch für das tolle Engagement und Interesse, das schon so viele unserer Herzinfarktpatienten unserer Präventionsstudie mit HRV-Biofeedback entgegengebracht haben.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Weihnachtszeit mit genussvollen und ruhigen Momenten sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Bleiben Sie gesund!

 

Muße ist der schönste Besitz von allen.

Sokrates (470 – 399 v. Chr.) zugeschrieben.

Aktueller Artikel zu unserer Studie für Herzinfarktpatienten

Wir freuen uns über das große Interesse an unserer Studie zu HRV-Biofeedback nach Herzinfarkt. Über dieses Entspannungsverfahren, das über fokussierte Atmung direkt auf die Herzratenvariabilität abzielt, wurde nun erneut in der Presse berichtet. Der Artikel in der Nürnberger Zeitung vom 15.09.2017 beschreibt unseren Ansatz, den Umgang mit Stress gezielt in die Therapie nach einem Herzinfarkt zu integrieren.

Warum HRV-Biofeedback?

  • Neben einer bewussten Ernährung, Nikotinverzicht, Sport & Co. werden Entspannungsverfahren zwar bei koronaren Herzkrankheiten empfohlen, aber außerhalb der Reha-Einrichtungen selten systematisch praktiziert.
  • Eine hohe Herzratenvariabilität (HRV) geht mit einem deutlich niedrigerem Risiko, dass ein erneuter Infarkt auftritt, einher.

Es liegt deshalb nahe, nach einem Herzinfarkt ein Entspannungsverfahren, das gezielt die HRV beeinflusst, zu erlernen und durchzuführen. Mit Biofeedback werden Verfahren bezeichnet, die dem Nutzer bisher unbewusste oder unwillkürliche Reaktionen des Körpers z. B. visuell zurückmelden. Mit einem mobilen Trainingsgerät kann beim HRV-Biofeedback so die Veränderung der Herzrate durch grünes oder rotes Leuchten sichtbar gemacht werden.

Wie funktioniert HRV-Biofeedback?

Wie viele andere Entspannungsverfahren basiert HRV-Biofeedback auf einer ruhigen Atmung. Eine handtellergroße Kugel gibt dem Anwender die optimale Atemfrequenz vor. Gleichzeitig errechnet das Gerät aus dem Puls, wie stark der Abstand zwischen den Herzschlägen schwankt. Je nach Höhe der so gemessenen Herzratenvariabilität, leuchtet die handtellergroße Kugel rot oder grün. Diese Rückmeldung beschleunigt den Lernprozess, so dass in vergleichsweise kurzer Zeit Erfolge erzielt werden können. Aber auch hier gilt: Übung macht den Meister! Dreimal täglich sollten fünf Minuten trainiert werden – egal ob zuhause, im Büro oder im Zug.

Was kann ich tun, um mehr zu erfahren?

Um die Machbarkeit und die Wirkung des HRV-Biofeedbacks für Patienten nach einem Herzinfarkt zu überprüfen, führen wir eine wissenschaftliche Studie durch. In deren Rahmen ist es möglich das Entspannungsverfahren kostenfrei zu erlernen, mit dem Trainingsgerät 12 Wochen zu üben und individuelle Rückmeldung über die Ergebnisse und weitere Gesundheitsparameter zu erhalten. Natürlich ist die Teilnahme kostenfrei. Da unsere ersten beiden Infotermine bereits nach kurzer Zeit ausgebucht waren, bieten wir im Oktober weitere Termine an. Am Donnerstag, dem 26.10.2017, können das nächste Mal offenen Fragen und die Teilnahmemöglichkeit geklärt werden. Genauere Infos zu Ort und Zeit erhalten Sie unter 0911 32 38 440 – melden Sie sich an!

Infoveranstaltungen am 19.9.17 zur Studie „HRV-Biofeedback nach Herzinfarkt“

Zur Einführung in das Thema und die geplante Studie „Stressreduktion nach Herzinfarkt“ findet am Dienstag, 19.09.17 um 17 Uhr sowie um 18.30 Uhr in den Schulungsräumen der Inneren am Stadtpark im 1. Stock des Parcside Infoveranstaltungen statt. Patienten nach Herzinfarkt, die bereit sind, über 3 Monate an der Studie teilzunehmen sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung in der Praxis wird gebeten oder über email.

Entspannung für Herzinfarkt-Patienten: Studie zu HRV-Biofeedback-Training

Im September startet in der kardiologischen Praxis Dr. med. Martin Laser eine Studie für Patienten, die bereits einen akuten Herzinfarkt erlitten haben. Durch das Erlernen und Üben von HRV-Biofeedback soll die Wirksamkeit dieser zeitsparenden Entspannung für Herzinfarkt-Patienten untersucht werden. Damit soll ein Beitrag zur flächendeckenden Umsetzung der kardiologischen Leitlinien geleistet werden, die eine multimodale (d. h. über rein medikamentöse Interventionen hinausgehende) Behandlung  einschließlich Entspannungsverfahren empfehlen.

 

Wie sich Stress auf das Herz auswirkt…

Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland und weltweit. Neben den bekanntesten Risikofaktoren, wie Übergewicht, Rauchen oder Bluthochdruck, sind auch psychosoziale Risikofaktoren in den Fokus gerückt. Belastungsfaktoren, wie z. B. chronischer Stress, sind nach den kardiologischen Leitlinien (z. B. der European Society of Cardiology, s. Piepoli et al., 2016) deshalb in der Prävention und Behandlung zu berücksichtigen. So soll betroffenen Patientinnen und Patienten u. a. auch ein Entspannungsverfahren angeboten werden. Leider wird diese Empfehlung noch nicht flächendeckend umgesetzt (Ladwig et al, 2013).

 

…und was man dagegen tun kann: Entspannung & HRV-Biofeedback

Wir möchten deshalb ein Entspannungsverfahren, das sich aus unserer Sicht besonders für den Einsatz bei Herzinfarktpatienten eignet, im Rahmen einer Studie anbieten: Das Biofeedback der Herzratenvariabilität (HRV) ist eine relative neue Methode, die in der Therapie von verschiedensten Erkrankungen hilfreich sein kann, in welchen die HRV erniedrigt ist. So hat es sich  z. B. bei Asthma, Depression oder kardiovaskulären Erkrankungen (Wheat, 2010) bewährt. Besonders für Menschen nach einem Herzinfarkt ist die HRV eine wichtige Zielgröße, da eine erniedrigte HRV nach Myokardinfarkt mit erhöhter Sterblichkeit und höherer Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines weiteren Infarkts einhergeht (Kleiger et al., 1987). Mit einem tragbaren Mess- und Trainingsgerät (Qiu) soll nun in Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg, Prof. Dr. A. Schütz, erstmals die Wirksamkeit und Praktikabilität dieses Trainings nach Myokardinfarkt untersucht werden.

 

Was könnte eine Teilnahme an der Studie für Sie interessant machen?

Hatten Sie bereits einen Herzinfarkt? Dann können Sie während der Studie zusätzlich zur medizinischen Standardbehandlung über mehrmalige Erhebungen regelmäßig Aufschluss über verschiedene gesundheitsrelevante Größen, wie z. B. den Verlauf verschiedener HRV-Kennwerte, der Herzrate, des Blutdrucks und der Stressbelastung, erhalten. Wir erkundigen uns außerdem wöchentlich telefonisch nach Ihrem Befinden sowie Ihrer Medikamenteneinnahme. Nach einem festgelegten Plan erhalten Sie über 12 Wochen ein begleitetes HRV-Biofeedback-Training. Bei Interesse haben wir ausführliche Informationen für Sie zusammengestellt und beraten Sie gerne: 0911 / 32 38 44 0.

Darmkrebsmonat geht zu Ende – Wann kommt das Einladungsverfahren?

(21.03.2017) „Die Bilanz aus 15 Jahren Darmkrebs-Screening belegt den großen Erfolg der Darmspiegelung im Rahmen der Darmkrebsvorsorge“, erklärt die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Dagmar Mainz, anlässlich des Darmkrebsmonats 2017. „Ein Einladungsverfahren für anspruchsberechtigte Versicherte ist längst beschlossene Sache. Die Umsetzung lässt immer noch auf sich warten.“

Einladungsverfahren zur Darmkrebsvorsorge für Alle

Die Analyse der Krebsregisterdaten durch das Robert Koch-Institut hat bestätigt, dass neben Gebärmutterhalskrebs vor allem Krebserkrankungen des Darms durch die Erkennung und die Behandlung von Vorstufen in größerem Umfang verhindert werden. Der Bericht der RKI-Experten lässt zudem aber auch erkennen, dass die gesetzlich vorgesehenen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung von den Anspruchsberechtigten unterschiedlich stark genutzt werden. Zwar kennen über 80 Prozent der Bevölkerung die Angebote. Doch im Schnitt nutzen sie nur 67 Prozent der Frauen ab 20 Jahren und 40 Prozent der Männer ab 35 Jahren regelmäßig.

 

„Der Erfolg im Kampf gegen den Darmkrebs hängt entscheidend davon ab, dass die Menschen die angebotenen Maßnahmen zur Verhinderung bzw. frühzeitigen Erkennung der bösartigen Tumorerkrankung annehmen“, betont Dr. Mainz. „Unbegründete Vorbehalte sollten niemanden von der Untersuchung fernhalten. Ein Einladungsverfahren ist nach Meinung aller Experten geeignet, solchen Ausreden den Wind aus den Segeln zu nehmen.“

 

Das Ausbleiben von frühzeitigen Warnsignalen, macht den Darmkrebs zu einer tückischen Erkrankung. Typische Warnsymptome wie Gewichtsverlust oder Blut im Stuhl treten in manchen Fällen erst mit erheblicher Verzögerung auf. Sicherheit bietet nur eine effiziente Vorsorge. Die Darmkrebsvorsorge zahlt die Krankenkasse. Jeder 55-jährige gesetzlich Versicherte hat einen Anspruch darauf. Besondere Risikogruppen können auch schon vorher eine Darmuntersuchung erhalten. Insbesondere Angehörige von Darmkrebs-Betroffenen sind gut beraten, wenn sie sich früher untersuchen lassen. Details dazu finden Sie auch in unseren vorherigen News zum Darkmkrebsmonat März 2017.

 

Quelle im Internet: http://www.magen-darm-aerzte.de

HRV-Biofeedback für Entspannung und Gesundheit

Trainieren Sie Ihre „innere Bremse“

 

Gesundheit und Leistungsfähigkeit werden maßgeblich durch die Aktivität unseres vegetativen Nervensystems beeinflusst. Es besteht aus dem Parasympathikus (unserer „inneren Bremse“) und dem Sympathikus (unserem „Gaspedal“). Besonders die parasympathische Aktivität, die Entspannung und Regeneration im Körper vermittelt, ist für das Wohlbefinden ausschlaggebend. Allerdings wird es in Zeiten von anhaltendem Stress zunehmend schwieriger wieder zur Ruhe zu finden und die beiden Anteile des vegetativen Nervensystems im Gleichgewicht zu halten.

 

Über die Herzratenvariabilität (HRV) ist die Aktivität des vegetativen Nervensystems – und seine Veränderung z. B. durch gesundheitsförderliche Maßnahmen wie Ausdauer- oder Entspannungstraining – messbar. Sie gibt Auskunft darüber, inwieweit der Körper in der Lage ist, die Herzfrequenz den momentanen Erfordernissen anzupassen. Gelingt es, die parasympathische Aktivität zu erhöhen, zeigt sich das in einer größeren Flexibilität der Herzfrequenz und damit in den HRV-Werten. Eine gezielte und effektive Verbesserung der HRV ermöglicht das Training mit einem Biofeedbackgerät.

 

HRV-Biofeedback vor Ort

Nicht nur im Leistungssport, der Kardiologie und dem Stressmanagement findet HRV-Biofeedback häufig Anwendung. Idealerweise wird die innere Bremse schon präventiv trainiert, damit gesundheitliche Beschwerden gar nicht erst auftreten. Beim Training wird die aktuelle HRV an einem Computerbildschirm oder durch den kabellosen, handtellergroßen Qiu optisch rückgemeldet. Neben der Messung und Rückmeldung der HRV wird so auch die Achtsamkeit für die bewusste Wahrnehmung und Steuerung der körperlichen Entspannung durch gezielte Atmung ermöglicht.

 

Mit dem handlichen Qiu ist das Training fast überall und jederzeit möglich. Schon zwei- bis dreimal täglich 5 Min. Üben bringen messbare Verbesserungen. Diese Veränderung Ihrer Trainingsdaten wird regelmäßig von unserer zertifizierten Biofeedback-Trainerin ausgewertet und geprüft. Auf dieser Grundlage kann das Training individuell abgestimmt und Ihrem Trainingsfortschritt angepasst werden.

 

Kooperation mit Nürnberger Physiozentrum

In kleinen Gruppen bieten wir künftig auch im Physiozentrum Raschyk ein Probetraining an. In regelmäßigen Abendterminen kann die Methode dort kennengelernt und ausprobiert werden. Näheres erfahren Sie unter 0911 / 32 38 44 20 oder direkt im Physiozentrum Raschyk (www.raschyk.de).