Einladung zu unseren Veranstaltungen im Rahmen der Herzwochen 2016

Vom 1. bis 30. November 2016 können Sie bundesweit wieder die kostenfreien Herzwochen-Veranstaltungen der Deutschen Herzstiftung nutzen. Mittels Ihrer Postleitzahl können Sie auf den Internetseiten zur Aktion einfach die Angebote in Ihrer Nähe abrufen.

Aufgrund des hohen Interesses im letzte Jahr bietet die kardiologische Praxis Dr. Martin Laser der Praxisgemeinschaft am Stadtpark zum diesjährigen Schwerpunkt „Herz unter Stress“ gleich mehrere Veranstaltungen an: Neben zwei Workshopterminen für Patienten und Interessierte, wird es auch eine wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltung für Ärzte geben. In unseren Schulungsräumen im 1. OG des PARCSIDE, Am Stadtpark 2 in 90409 Nürnberg erfahren Sie in diesen Veranstaltungen mehr über den Risikofaktor Stress – und wie man das kardiovaskuläre Risiko verringern kann. Neben den medizinischen Zusammenhängen und Wirkungen von Stress auf das Herz-Kreislaufsystem wird es auch um präventive Fragen gehen: Was kann ich tun, um gar nicht erst oder nicht erneut Gesundheitsprobleme zu bekommen? In der Veranstaltung haben Sie auch die Möglichkeit, Methoden zur genaueren Erfassung und systematischen Verbesserung Ihrer Belastungssituation kennenzulernen. Sie können Ihre Fähigkeit zur bewussten Entspannung auch gleich selbst in die Hand nehmen: Mit dem handlichen „Qiu“ können Sie die Methode des HRV-Biofeedbacktrainings direkt ausprobieren. Außerdem haben Sie selbstverständlich auch die Möglichkeit, sich mit Ihren Fragen uns uns zu wenden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Risikofaktor Stress – Workshop zur kardiovaskulären Risikoreduktion

Donnerstag, 10.11.2016 von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr Workshop für Patienten

Donnerstag, 17.11.2016 von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr Fortbildung für Ärzte

Donnerstag, 24.11.2016 von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr Workshop für Patienten

Nähere Informationen finden Sie ab sofort auch unter http://www.herzstiftung.de/ und auf unseren Internetseiten.  Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich bei Interesse an unter 0911 / 3238440 oder info@innere-parcside.de.

Herzinfarktvorsorge – unnötige invasive Tests vermeiden

Eine Ende August vorgestellte Studie bestätigt den Nutzen von CT-gesteuerten Koronarangiografien: Bei Patienten, die nach der herkömmlichen Vorgehensweise auf dem Kathedertisch landen, zeigen sich in zwei von drei Fällen keine obstruktiven Stenosen. Dieser Erkenntnis stellt die sog. CONVERSE-Studie eine vorgeschaltete computertomografische Untersuchung des Herzens gegenüber. Diese CT lässt Gefäßverengungen mit einer Sensitivität von 95 bis 99 % erkennen. Auch wenn sich dadurch die Prognose der KHK-Patienten nicht verbessert, konnte aber die Zahl der invasiven Koronarangiografien um beachtliche 78% verringert werden. Vielen Patienten blieb in der Folge eine unnötige Kathederuntersuchung erspart. Damit gehen auch immense Einsparungen bei den Kosten einher: In der Studie konnten die Kosten halbiert werden, was im Hinblick auf die recht hohe Zahl an Koronarangiografien in Deutschland auch hierzulande großes Potenzial birgt.

Ob sich das Vorgehen künftig auch in den Leitlinien etablieren kann und dort die Belastungsbildgebung als Eingangsuntersuchung vor invasiven Angiografien ersetzt, wird derzeit noch diskutiert. Die CT-Angiografie ist trotz aller Vorteile mit einer Strahlenbelastung für den Patienten verbunden. Dank der enormen technischen Weiterentwicklung der Computertomografen ist diese bei neueren Geräten mit der natürlichen jährlichen Strahlenbelastung vergleichbar und beträgt nur noch zwischen 1 und 3 mSv, in Einzelfällen sogar weniger.

Die neue Studie unterstreicht damit die Relevanz unserer Vorsorgeinitiative „Kampf dem Herzinfarkt“. Die Verhinderung von Herz- und Kreislauferkrankungen ist oberstes Ziel dieser von Dr. Martin Laser gegründeten Intitiative. Die Computertomographie erkennt auch minimalste Verkalkungen der Herzkranzgefäße, so genannte atherosklerotische Plaques. Diese bedeuten nicht unbedingt eine Verengung der Herzkranzgefäße. Aber: Plaques können plötzlich aufreißen und zu einem kompletten Gefäßverschluss führen, was in den meisten Fällen die Ursache für einen Herzinfarkt ist. Die Messergebnisse werden ausgewertet (Kalkscore) und im Anschluss mit Alter, Geschlecht und weiteren Risikofaktoren des Patienten verknüpft. So kann eine ganz individuelle Risikoeinschätzung getroffen werden. Darauf baut eine exakt auf dieses Profil abgestimmte Therapie auf.

Da die meisten Herzinfarkte ohne Vorwarnung auftreten, ist die CT-Untersuchung beim Vorliegen von Risikofaktoren oder Hinweisen auf eine Arterienverkalkung (z. B. der Karotis) bereits ab ca. 40 Jahren sinnvoll. Außerdem kann sie gut in Programme zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge integriert werden. Sprechen Sie uns an!

Quellen:

Gesund und Schlank im Einklang mit dem individuellen Stoffwechsel

Jeder Mensch verarbeitet Nahrung anders. Deshalb gibt es kein Patentrezept zum Abnehmen, dass für jeden passt. Auch sportliche Aktivitäten bewirken nicht bei jedem Menschen den gleichen Effekt. Unterschiede können in der individuellen genetischen Veranlagung liegen.

Die genetische Stoffwechselanalyse ermittelt Ihren persönlichen Metabolismus-Typ. Es gibt vier verschiedene Stoffwechseltypen, welche die Hauptbestandteile der Nahrung (Kohlenhydrate, Proteine und Fette) unterschiedlich verarbeiten und unterschiedlich auf verschiedene Sportvarianten reagieren. Anhand eines unkomplizierten Wangenabstrichs ermöglicht der CoGAP MetaCheck® eine DNA-Analyse Ihres persönlichen Meta-Typen. Auf Basis des ausführlich erläuterten Ergebnisses können Sie Ihre Ernährung und sportliche Aktivität auf Ihre genetische Veranlagung abstimmen. Das Ziel ist, dass Sie auf natürliche Weise schnell und gesund abnehmen und so einen wichtigen Risikofaktor u. a. für Herz-Kreislauferkrankungen positiv beeinflussen können.

Darauf deuten auch die Ergebnisse einer retrospektiven Vergleichsstudie (vgl. Kurscheid & Loewe, 2013) u.a. am Zentrum für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln hin, welche die Gen-Diät von CoGAP® untersucht hat.

Übrigens werden ausschließlich Ihre Stoffwechselgene analysiert. Das Ergebnis lässt keinerlei Rückschlüsse auf Verwandtschaftsverhältnisse oder Erkrankungen zu. Ein einmaliger Test genügt, da sich Ihre Gene nicht verändern. Die Analyse erfolgt ganz unkompliziert durch einen Wangenschleimhautabstrich. Ihr Ergebnis wird in zwei Beratungstermine zur Erstellung und Überprüfung individueller Maßnahmen mit Ihnen besprochen.

Für weitere Informationen, sprechen Sie uns an!

Gastprofessur für Kardiologie verlängert

Kürzlich wurde Dr. med. Martin Laser erneut zum Gastprofessor für Kardiologie am „First affiliated hospital of Kunming Medical University“ in China berufen. Mit dieser Verlängerung der Gastprofessur wird sein wissenschaftlicher Hintergrund sowie die bisherige Zusammenarbeit in der praxisnahen Ausbildung der dortigen Studierenden gewürdigt.

 

Die freudige Nachricht überbrachte der Präsident dieser Universitätsklinik, Prof. Wang, (im Bild ganz links), bei einem Treffen im Beisein des Vizepräsidenten, Prof. Zeng, der Klinik (ganz rechts) sowie Dr. Huang. Die Klinik behandelt rund 4.000 ambulante Patienten am Tag und ist das größte Allgemeinkrankenhaus der Provinz Yunnan im Südwesten der Volksrepublik China. Sie ist eine von 10 angeschlossenen Kliniken der Kunming Medical University mit insgesamt ca. 15.000 Studierenden. Durch Gastaufenthalte chinesischer Studierender in Nürnberg,  die Dr. Laser im Rahmen seiner bisherigen Gastprofessur für Kardiologie organisierte und betreute, konnten bereits erste Studien zum Biofeedback-Training der Herzratenvariabilität (HRV) in China initiiert werden. Während einige Entspannungstechniken mit meditativem Hintergrund traditioneller Bestandteil der chinesischen Kultur sind, wird nun erprobt, welche Vorteile das systematische und messbare Entspannungstraining mittels Biofeedback mit dem Qiu in der klinischen Praxis zeigt.

Patientenbefragung 2015: Danke für Ihr Lob!

Mehr als 4.000 Nürnberger beteiligten sich an der QuE-Patientenbefragung in insgesamt 63 Praxen. Das erfreuliche Ergebnis dieser Erhebung der Brendan-Schmittmann-Stiftung zeigt, dass die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten in Praxisnetzen deutlich höher ist als in der ambulanten Regelversorgung. Und auch der Gesamteindruck unserer kardiologischen Praxis wurde von über 97% unserer Patienten als sehr gut und gut bewertet. Beim Ärztebewertungsportal „Weisse Liste“ liegt der Bundesdurchschnittswert in diesem Bereich dagegen bei lediglich 79%.

Auch bei den viel diskutierten Wartezeiten gab es wieder positives Feedback: Mit der Wartezeit auf einen Haus- bzw. Facharzttermin sind insgesamt 90% der Befragten rundum zufrieden. Vor Ort in der Praxis selbst warten dann 81,8% weniger als 30 Minuten. Fast die Hälfte verbringt sogar weniger als 15 Minuten im Wartezimmer –  während dieser Anteil bei den Patientinnen und Patienten der Praxis Dr. Laser sogar bei satten 64% liegt.

Bestnoten gab es auch für das gesamte kardiologische Team: Zum internen Umgangston, dem gepflegten Erscheinungsbild, der Hilfsbereitschaft, Kompetenz und Freundlichkeit des Praxispersonals gab es keine einzige Bewertung schlechter als die Schulnote 3. Die Bewertung mit sehr gut und gut lag bei diesen Aspekten durchweg zwischen 92,5% und 100%.

Und nicht zuletzt sind unserer Patientinnen und Patienten mit den behandelnden Ärzten rundum zufrieden. Auch deren Gesamtbeurteilung enthielt keine negative Bewertung und der Anteil der Bewertungen mit gut oder sehr gut lag über 97%.

Wir analysieren sehr sorgfältig die einzelnen Ergebnisse, denn sie sind für uns Lob und Ansporn zugleich, dass unsere Patientinnen und Patienten sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

Näheres zum Gesundheitsnetz QuE sowie der Patientenbefragung 2015 und ihren Ergebnissen finden Sie unter www.gesundheitsnetznuernberg.de

HRV-Biofeedback-Trainig auch in China

In unserer Praxis hat die Herzratenvariabilität (HRV) nicht nur in der kardiologischen Diagnostik, sondern auch im Rahmen des Stressmanagements schon lange einen hohen Stellenwert. Die HRV spiegelt die Fähigkeit des vegetativen Nervensystems wider, die Frequenz des Herzschlags ständig an die aktuellen Erfordernisse anzupassen. Im Rahmen des Biofeedback-Trainings ermöglicht die HRV die Funktion des Parasympathikus zu prüfen und diese „inneren Bremse“ zielgerichtet zu trainieren. Mit unserer Erfahrung unterstützen wir deshalb gerne die Forschung zu diesen Zusammenhängen am First Affiliated Hospital of Kunming Medical University: Dr. med. Martin Laser und unsere zertifizierte Biofeedback-Trainerin Frau Wenjing Laser besuchten Anfang April zu diesem Zweck Vertreter der Leitung und Forscher der Klinik vor Ort in China.

Näheres zum HRV-Biofeedback-Training in unserer Praxis erfahren Sie unter der Rubrik Stressmanagement.

Ärztefortbildung: Diabetes und Herz

Ist nach dem Infarkt vor dem Infarkt? Zu dieser Frage stellt Dr. med. Martin Laser am 6. April 2016 im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte Neues zur Erkennung und Behandlung von Hochrisikopatienten vor. Näheres zu dieser Veranstaltung unter der Leitung von PD Dr. Helmut Walter finden Sie in unserer Rubrik Seminare.

Workshop: Gelassenheit im Alltag

Für alle Interessierten findet am 22.04.2016 von 15:00 bis 17:30 Uhr eine Einführung in Zen-Meditation für Gelassenheit im Alltag statt.

Wo? Parcside 1.OG, Am Stadtpark 2, 90409 Nürnberg

Wer? Christine Tackenberg, M. A. phil.

Näheres zu Inhalt, Kosten und Durchführung finden Sie in unserer Rubrik „Seminare“ oder sprechen Sie uns an!

Wir bilden aus!

Auch zum Ausbildungsstart im September 2016 bietet die internistisch-kardiologische Praxis Dr. Laser wieder eine Ausbildungsstelle zur/m Medizinischen Fachangestellten (MFA).

Näheres finden Interessierte unter der Referenznummer 10000-1139368988-S in der Jobbörse der Arbeitsagentur.

Vortrag von Dr. med. Martin Laser auf pci Kongress 2015

Im Rahmen des jährlich in München stattfindenden pci Kongresses werden modernste, etablierte und praxisrelevante Innovationen in der Diagnostik und Therapie von Herz- und Kreislauferkrankungen vorgestellt und diskutiert. Mit seinem Vortrag zur „Auskultation von Koronarstenosen“ stellt unser Kardiologe Dr. med. Martin Laser am 04.12.2015 auf dieser Fortbildungsveranstaltung die bisherigen Erfahrungen mit der neuen Diagnostikmethode CADence zur Früherkennung und Vorsorge von Herzinfarkten vor. Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie unter: https://pci-kongress.com/