Verständlich erklärt: Video zur Darmkrebsvorsorge

Rund 5.000 Mal ist das neue Video der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte angeschaut worden, seit es vor vier Monaten auf Youtube hochgeladen worden ist. Auch in unseren News finden Sie bereits den Link. Damit beschreiten die Fachärzte neue Wege, um die Bevölkerung über Vorsorgemöglichkeiten zu informieren.

Weil sie in vielen Fällen tatsächlich Darmkrebs verhindern kann, ist die Darmspiegelung (Koloskopie) zurzeit die effektivste Vorsorgeuntersuchung, die die Medizin zu bieten hat. Dennoch wird das Angebot der gesetzlichen Krankenkassen nicht so oft in Anspruch genommen, wie es wünschenswert wäre. Die Bereitschaft, für so eine wichtige Untersuchung zum Arzt zu gehen, wird in Zeiten von Corona auf eine zusätzliche Probe gestellt. „Deshalb ist es uns wichtig, immer wieder auf die hohen Hygienestandards in unseren Praxen hinzuweisen“, erklärt die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Dagmar Mainz. „Wir haben alle Maßnahmen ergriffen, die darüber hinaus erforderlich sind, um das Übertragungsrisiko so klein wie möglich zu halten.“

„Die Menschen zögern aus den unterschiedlichsten Gründen, zur Darmkrebsvorsorge zu gehen“, stellt Dr. Hohn fest. „Mit unserem Video wollen wir die unbegründete Scheu vor der Untersuchung nehmen, indem wir die Abläufe detailliert und verständlich erklären. Wir haben dafür eine eingängige und ansprechende Form gesucht, die offenbar bei den Videobetrachtern ankommt.“

Das Video finden Interessierte auch auf der Webseite der Magen-Darm-Ärzte unter www.magen-darm-aerzte.de oder direkt auf dem YouTube Channel des bng unter https://www.youtube.com/watch?v=13TcVjD9TSo. Auf dem Webportal gibt die Sprecherin des Verbandes, Dr. Dagmar Mainz, darüber hinaus Antworten auf die häufigsten im Zusammenhang mit der Darmspiegelung gestellten Fragen.

Eckart von Hirschhausen als Schirmherr: Darmkrebsmonat 2017

Die Stiftung LebensBlicke zur Unterstützung der Früherkennung von Darmkrebs, konnte Dr. Eckart von Hirschhausen als prominenten Befürworter ihrer Aktivitäten gewinnen. Zudem wird der medienbekannte Mediziner, Komiker und Moderator der neue Schirmherr für den Darmkrebsmonat 2017  im März sein. Das Motto dieser Aktion lautet: „Keine bösen Überraschungen… – Information und Motivation zur Vorsorge und Früherkennung sind unser Ziel”.

Dr. Eckart von Hirschhausen unterstützt die Stiftung mit dem Statement: „Bringen Sie Licht dorthin, wo die Sonne nie scheint! Mit einer Darmspiegelung kann Krebs früh erkannt und dann oft geheilt werden. Gerade wenn Sie jemanden in der Familie haben mit Darmkrebs, kann diese Untersuchung Ihr Leben retten. Gehen Sie zur Darmspiegelung – man gönnt sich ja sonst nichts!

Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke ergänzt: „Die Regelversorgung sieht neben der Darmspiegelung auch den immunologischen Test auf nicht sichtbares But im Stuhl vor, der deutlich empfindlicher ist als der bisher eingesetzte Test.“

Dr. Eckart von Hirschhausen (Jahrgang 1967) studierte Medizin und Wissenschaftsjournalismus in Berlin, London und Heidelberg. Seine Spezialität: medizinische Inhalte auf humorvolle Art und Weise zu vermitteln und gesundes Lachen mit nachhaltigen Botschaften zu verbinden. Seit über 20 Jahren ist er als Komiker, Autor und Moderator in den Medien und auf allen großen Bühnen Deutschlands unterwegs. Durch die Bücher „Arzt-Deutsch“, „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“, „Glück kommt selten allein…“ und „Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist“ wurde er mit über 5 Millionen Auflage einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Sein neues Buch „Wunder wirken Wunder“ wirft einen humorvollen Blick auf die bunte Wunderwelt der Heilkunst.

Vermeiden statt Leiden

Dieses Ziel verfolgt die Stiftung LebensBlicke nicht nur durch die Unterstützung der Früherkennung von Darmkrebs, sondern auch durch die Förderung der Prävention. Zwar gibt es auch bei Darmkrebs keinen absolut sicheren Schutz. Jeder hat es aber in der Hand, sein Darmkrebsrisiko entscheidend zu senken: Der 3 Punkte-Plan zur Vermeidung von Darmkrebs umfasst richtige Ernährung, einen gesunden Lebensstil (mit Sport und Bewegung, Nichtrauchen etc.) und die Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen. Näheres finden Sie auf den Internetseiten zur Vorsorge (http://www.lebensblicke.de/darmkrebs/vorsorge/).

Informierte Patienten wissen, dass man für Gesundheit etwas tun muss!

Eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als die Hälfte der niedergelassenen Ärzte informierte Patienten problematisch findet. Für Magen-Darm-Ärzte trifft das allerdings nicht zu, erklärt der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen. Natürlich sind Informationen aus dem Internet und anderen Quellen selten der Weisheit letzter Schluss. Aber sie sensibilisieren die Menschen für gesundheitliche Risiken und motivieren sie, qualifizierte Hilfe beim Arzt ihres Vertrauens einzufordern:

Schwerwiegende Erkrankungen des Verdauungssystems wie Darm- oder Leberkrebs entwickeln sich oft über lange Zeit ohne typische Beschwerden. Dadurch werden sie häufig erst spät erkannt, so dass die Behandlung schwierig wird. Die Bereitschaft der Menschen, Vorsorgeangebote anzunehmen, hängt entscheidend davon ab, dass sie informiert sind. Wenn sie die Recherche im Internet dazu bringt, Risiken zu erkennen und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, ist dies sehr zu begrüßen. Der informierte Patient ist sich seiner Gesundheitsrisiken bewusst und nutzt seinen Arzt als Ansprechpartner, um Licht in den Dschungel der Internetangebote zu bringen und ihn individuell zu beraten.

Verdauungsprobleme sind ein Grund, im Internet nachzuforschen. Dabei stößt man meist auf verschiedene Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten als Grund für die Beschwerden. Längerfristige einseitige Ernährung und im schlimmsten Fall eine verschleppte Diagnostik einer ernsthaften Erkrankung können resultieren. Die Aufgabe des Magen-Darm-Arztes besteht darin, herauszufinden, was tatsächlich die Ursache für die Beschwerden ist.

Die Magen-Darm-Ärzte wünschen sich nicht den unmündigen Patienten. Deshalb bemüht sich ihr Berufsverband seit Jahren, mit qualifizierten Informationen seriöse Aufklärung zu betreiben. Dazu dient insbesondere das Internetportal www.magen-darm-aerzte.de mit ausführlichen Erklärungen über Verdauungskrankheiten, Untersuchungsmethoden und die Therapiemöglichkeiten. Er findet Antworten auf häufig gestellte Fragen und kann sich über Vorsorgeangebote informieren. Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Magen-Darm-Ärzte gern zur Verfügung.

Neues zur Darmkrebsvorsorge

Fragen, Antworten und Beispiele zur Vorsorge und Früherkennung

Gerade die Darmspiegelung, die für die Darmkrebsvorsorge so wichtig ist, weil sie in vielen Fällen Krebs verhindern kann, verunsichert die Menschen. Sie haben viele Fragen, die sie von der Untersuchung abhalten. Der Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen hat deshalb unter www.magen-darm-aerzte.de Antworten für die häufigsten Fragen der Patienten zusammengestellt. Außerdem werden Krankheiten, Diagnosen, Behandlungen und Möglichkeiten der Vorsorge erläutert. Patienten finden bei Bedarf einen niedergelassenen Magen-Darm-Arzt in Wohnortnähe, bei dem sie beispielsweise eine Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge durchführen lassen können.

Auch die Felix Burda Stiftung verfolgt das Ziel, die Darmkrebsvorsorge im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Als Bindeglied zwischen Ärzten, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik verbindet die sie die wichtigsten Treiber zum Thema Darmkrebsprävention. Im Rahmen des 15-jährigen Stiftungsjubiläums wurde der Felix Burda Award für besonderes Engagement, betriebliche Prävention und den Bereich Medizin / Wissenschaft verliehen. Um die praktische Umsetzung guter Vorsätze zu unterstützen, bietet die Stiftung auch einen kostenlosen Handlungsleitfaden für die betriebliche Vorsorge und eine App fürs Smartphone. Der Gesundheits-Butler managed die persönliche Gesundheitsvorsorge und erinnert an kostenfreie Arzt-Leistungen.

Apropos Arztleistungen: Bereits ab dem 50. Lebensjahr können gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre einen Test auf Blut im Stuhl in Anspruch nehmen. Damit lassen sich geringe, für das Auge unsichtbare Spuren von verstecktem Blut im Stuhl nachweisen. Solche Blutspuren können Hinweise auf Polypen oder Tumoren sein. Bisher gab es zwei verschiedene Arten von Stuhltests: chemische und die neueren immunologischen. Die Krebsfrüherkennungsrichtlinie soll nun ab 1.10.2016 den immunologischen Stuhltest als gesetzlicher Früherkennungstest aufnehmen, so dass auch gesetzliche Krankenkassen die Kosten übernehmen.

Volkskrankheit Divertikel – Lassen Sie sich von Ihrem Facharzt beraten

Divertikel sind Veränderungen der Darmwand und treten vor allem im Dickdarm auf. Im Laufe des Lebens sind sie mit zunehmendem Alter bei vielen Menschen anzutreffen. Meistens sind sie harmlos und werden gar nicht bemerkt. Manchmal führen sie zu schmerzhaften Beschwerden, die angemessen behandelt werden müssen.

Zwingende Gründe, sich beim Hausarzt vorzustellen, sind z. B. anhaltende Unterbauchschmerzen, insbesondere wenn sie mit Blut im Stuhl oder Stuhlveränderungen  einhergehen. Der Hausarzt kann am besten beurteilen, ob eine genauere Untersuchung erforderlich ist. Er überweist zum niedergelassenen Magen-Darm-Arzt, der die Diagnose stellt und den Patienten individuell über geeignete Maßnahmen berät. Nur in schweren akuten Fällen führt der Weg direkt ins Krankenhaus.

Leichtere Fälle lassen sich oft gut mit einer Stuhlgangsregulierung und Ernährungsumstellung behandeln. Antibiotikatherapie und Operation sind nur in komplizierteren Fällen angezeigt. Der niedergelassene Magen-Darm-Arzt beurteilt, welche Therapie die richtige ist.

Quelle im Internet: http://www.magen-darm-aerzte.de

Darmkrebs – (k)eine Erkrankung des Alters

Das Durchschnittsalter bei der Erstdiagnose von Darmkrebs liegt bei 65 Jahren. Patienten haben jedoch in den allermeisten Fällen fünf bis zehn Jahre vorher gutartige Vorstufen (Polypen) im Darm, die er nicht bemerken kann.

Dieser schleichende Verlauf bleibt lange Zeit beschwerdefrei. Doch umso früher der Darmkrebs oder seine Vorstufen entdeckt werden, umso besser sind die Heilungschancen. Mit dieser Erklärung verdeutlicht der Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen in seiner Wochenmeldung, warum Vorsorge so wichtig ist.

Unter http://www.magen-darm-aerzte.de/ finden Sie einen Schnell-Check für Ihr persönliches Darmkrebsrisiko und damit die Antwort, wie dringlich eine Vorsorgeuntersuchung in Ihrem Fall ist.

 

Quelle im Internet: www.bng-gastro.de

Lebensmittelunverträglichkeiten testen

Laktose, Fruktose, Gluten und Histamin – die Sensibilität für Lebensmittelunverträglichkeiten hat deutlich zugenommen. Betroffene, die auf entsprechende Lebensmittel verzichten, gewinnen an Lebensqualität. Doch der Anteil der Menschen, die unberechtigterweise glauben, bestimmte Inhaltsstoffe nicht zu vertragen, ist überraschend hoch.

„Unklare Bauchbeschwerden nach den Mahlzeiten, die oft unter der wenig differenzierten Diagnose Reizdarm laufen, können durch Lebensmittelunverträglichkeiten ausgelöst werden“, sagt Dr. Dagmar Mainz vom Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen. „Wenn es trotz längerer Behandlung nicht gelingt, die Beschwerden im Rahmen der hausärztlichen Versorgung in den Griff zu bekommen, können Magen-Darm-Ärzte mit speziellen Testverfahren feststellen, ob und welche Unverträglichkeit vorliegt.“

Angesichts der vergleichsweise geringen Anzahl von tatsächlich Betroffenen sollte der Verdacht auf eine Unverträglichkeit vor einer eingreifenden Ernährungsumstellung erst einmal vom Magen-Darm-Arzt abgeklärt werden.

Praxisgemeinschaft Innere am Stadtpark aktiv in der ganzheitlichen Vorsorge

Seit über einem Jahr engagieren sich Dr. med. M. Laser, Dr. med. M. Schmidt und Dr. med. S. Tex im Rahmen der PARCSIDE-Prävention auch interdisziplinär für die Gesundheitsvorsorge. Ein Artikel zu den aktuellen Aktivitäten rund um die Check-Ups zur Herz-Kreislauf- und Krebsvorsorge ist in der Regionalausgabe (IV/2014) des Magazins „feine Adressen – finest“ erschienen.

Erneut zertifiziert durch die Deutsche Krebsgesellschaft

Unsere gastroenterologische Praxis wurde zusammen mit dem Darmkrebszentrum im Krankenhaus Martha Maria erneut zertifiziert. Damit erfüllen wir weiterhin die von der Deutschen Darmkrebsgesellschaft definierten fachlichen Anforderungen an Darmkrebszentren. Wir freuen uns, seit nunmehr fünf Jahren den hohen Qualitätsanspruch der DKG zu erfüllen.

Zertifiziertes Darmzentrum

Seit dem 01.11. 2011 ist unsere Praxis Zertifiziertes Darmzentrum in Kooperation mit dem Martha-Maria-Krankenhaus Nürnberg