Hier kommt alles rein, was auf der Seite „Presse“ erscheinen soll.

FAZ: Herz-CT statt Katheter?!

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 09.10.2019 in ihrem Artikel „Übergriffe mit dem Katheter“ über den ungebremsten Trend zu Katheter-Untersuchungen der Herzgefäße. In Übereinstimmung mit den aktuellen Leitlinien beklagen verschiedene Experten, dass bei der Behandlung von möglichen Gefäßverengungen (sogenannten Stenosen) zu schnell der der Griff zum Katheter erfolgt. Stattdessen sollte zunächst immer abgeklärt werden, ob der Herzmuskel überhaupt kritische Stenosen aufweist. „Wegweisend sind dabei oft Untersuchungen mit der Computertomographie und anderen Verfahren“ stellt die FAZ heraus.

Leider werden solche bildgebenden Verfahren noch viel zu selten verordnet: Der Artikel verweist auf Experten der Universität Erlangen-Nürnberg, die im Ärzteblatt berichten, dass solche nicht-invasiven Alternativen zum Katheter nur in knapp der Hälfte der Fälle verordnet werden. Wenn Sie abklären möchten, ob auch Sie von einer computertomographischen Untersuchung Ihres Herzens profitieren könnten, sprechen Sie Dr. Laser bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Praxis darauf an! Gerne erhalten Sie von unserem Praxisteam auch ein Informationsblatt zum Herz-CT.

HRV-Biofeedback im Forum Spitzenmedizin

Unsere Studie zur Wirksamkeit von HRV-Biofeedback bei Herzinfarkt-Patienten steht kurz vor dem Abschluss. Inzwischen hat sie auch überregional Aufmerksamkeit in den Medien erregt: Für die Beilage FORUM SPITZENMEDIZIN der Süddeutschen Zeitung vom 28. Juni 2018 wurden Dr. med. Martin Laser und Frau Dipl.-Psych. Anja Limmer interviewt. In leicht verständlichen Worten stellt der Artikel das Wirkprinzip des Entspannungstrainings mit HRV-Biofeedback dar. Auch der Hintergrund der Studie, nämlich eine gerade nach einem Herzinfarkt nahe liegende Methode des in den Leitlinien geforderten Stressmanagements zu untersuchen, wird ausführlich erläutert.

Ob sich die bewährte Entspannungsmethode auch direkt auf Risikoparameter des Herzinfarkts auswirkt und so zur Prävention eines erneuten Herzinfarktes beiträgt, werden wird in den kommenden Wochen auswerten. Möchten Sie mehr erfahren?

Hier finden Sie den Artikel:  http://www.sueddeutsche.de/app/szbeilagen/nas/sv1/outbox_pdf/Forum__Spitzenmedizin_Juni_2018.pdf

Aktueller Artikel zu unserer Studie für Herzinfarktpatienten

Wir freuen uns über das große Interesse an unserer Studie zu HRV-Biofeedback nach Herzinfarkt. Über dieses Entspannungsverfahren, das über fokussierte Atmung direkt auf die Herzratenvariabilität abzielt, wurde nun erneut in der Presse berichtet. Der Artikel in der Nürnberger Zeitung vom 15.09.2017 beschreibt unseren Ansatz, den Umgang mit Stress gezielt in die Therapie nach einem Herzinfarkt zu integrieren.

Warum HRV-Biofeedback?

  • Neben einer bewussten Ernährung, Nikotinverzicht, Sport & Co. werden Entspannungsverfahren zwar bei koronaren Herzkrankheiten empfohlen, aber außerhalb der Reha-Einrichtungen selten systematisch praktiziert.
  • Eine hohe Herzratenvariabilität (HRV) geht mit einem deutlich niedrigerem Risiko, dass ein erneuter Infarkt auftritt, einher.

Es liegt deshalb nahe, nach einem Herzinfarkt ein Entspannungsverfahren, das gezielt die HRV beeinflusst, zu erlernen und durchzuführen. Mit Biofeedback werden Verfahren bezeichnet, die dem Nutzer bisher unbewusste oder unwillkürliche Reaktionen des Körpers z. B. visuell zurückmelden. Mit einem mobilen Trainingsgerät kann beim HRV-Biofeedback so die Veränderung der Herzrate durch grünes oder rotes Leuchten sichtbar gemacht werden.

Wie funktioniert HRV-Biofeedback?

Wie viele andere Entspannungsverfahren basiert HRV-Biofeedback auf einer ruhigen Atmung. Eine handtellergroße Kugel gibt dem Anwender die optimale Atemfrequenz vor. Gleichzeitig errechnet das Gerät aus dem Puls, wie stark der Abstand zwischen den Herzschlägen schwankt. Je nach Höhe der so gemessenen Herzratenvariabilität, leuchtet die handtellergroße Kugel rot oder grün. Diese Rückmeldung beschleunigt den Lernprozess, so dass in vergleichsweise kurzer Zeit Erfolge erzielt werden können. Aber auch hier gilt: Übung macht den Meister! Dreimal täglich sollten fünf Minuten trainiert werden – egal ob zuhause, im Büro oder im Zug.

Was kann ich tun, um mehr zu erfahren?

Um die Machbarkeit und die Wirkung des HRV-Biofeedbacks für Patienten nach einem Herzinfarkt zu überprüfen, führen wir eine wissenschaftliche Studie durch. In deren Rahmen ist es möglich das Entspannungsverfahren kostenfrei zu erlernen, mit dem Trainingsgerät 12 Wochen zu üben und individuelle Rückmeldung über die Ergebnisse und weitere Gesundheitsparameter zu erhalten. Natürlich ist die Teilnahme kostenfrei. Da unsere ersten beiden Infotermine bereits nach kurzer Zeit ausgebucht waren, bieten wir im Oktober weitere Termine an. Am Donnerstag, dem 26.10.2017, können das nächste Mal offenen Fragen und die Teilnahmemöglichkeit geklärt werden. Genauere Infos zu Ort und Zeit erhalten Sie unter 0911 32 38 440 – melden Sie sich an!