Antworten auf die Frage, warum Herzinfarktvorsorge so wichtig ist, geben die Herausgeber des European Journal of Preventive Cardiology. Sie fordern schon seit Jahren landesweite Screening-Programme (Lombardi et al., 2018), wie sie z. B. in der Darmkrebsvorsorge bestehen.

Die gute Nachricht ist, dass in den letzten Jahrzehnten die Sterblichkeit nach Herzinfarkten in Krankenhäusern leicht gesunken ist. Die schlechte? Leider trifft das nicht auf die Sterblichkeitsraten vor der Aufnahme und nach der Entlassung aus der Klinik zu. Besonders gefährdet bleiben also die scheinbar Gesunden. Denn nach wie vor sind Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache und Herzinfarkte treten meist ohne Vorwarnung auf.

Dabei gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, das kardiovaskuläre Risiko non-invasiv, also ohne Eindringen in den Körper, zu bestimmen. Diese von außen bestimmbaren Kenngrößen reichen von der Herzratenvariabilität (HRV), über EKG-Auffälligkeiten bis zu bildgebenden Verfahren, wie dem Herz-CT.

Die Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (2016) zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen empfehlen eine systematische Risikobestimmung für Männer ab 40 Jahren und Frauen ab 50 Jahren. Diese Risikobestimmung sollte spätestens alle 5 Jahre wiederholt werden. Falls ein Risiko an der Schwelle zur Behandlungswürdigkeit vorliegt, sogar häufiger.

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