Neues zur Darmkrebsvorsorge

Fragen, Antworten und Beispiele zur Vorsorge und Früherkennung

Gerade die Darmspiegelung, die für die Darmkrebsvorsorge so wichtig ist, weil sie in vielen Fällen Krebs verhindern kann, verunsichert die Menschen. Sie haben viele Fragen, die sie von der Untersuchung abhalten. Der Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen hat deshalb unter www.magen-darm-aerzte.de Antworten für die häufigsten Fragen der Patienten zusammengestellt. Außerdem werden Krankheiten, Diagnosen, Behandlungen und Möglichkeiten der Vorsorge erläutert. Patienten finden bei Bedarf einen niedergelassenen Magen-Darm-Arzt in Wohnortnähe, bei dem sie beispielsweise eine Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge durchführen lassen können.

Auch die Felix Burda Stiftung verfolgt das Ziel, die Darmkrebsvorsorge im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Als Bindeglied zwischen Ärzten, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik verbindet die sie die wichtigsten Treiber zum Thema Darmkrebsprävention. Im Rahmen des 15-jährigen Stiftungsjubiläums wurde der Felix Burda Award für besonderes Engagement, betriebliche Prävention und den Bereich Medizin / Wissenschaft verliehen. Um die praktische Umsetzung guter Vorsätze zu unterstützen, bietet die Stiftung auch einen kostenlosen Handlungsleitfaden für die betriebliche Vorsorge und eine App fürs Smartphone. Der Gesundheits-Butler managed die persönliche Gesundheitsvorsorge und erinnert an kostenfreie Arzt-Leistungen.

Apropos Arztleistungen: Bereits ab dem 50. Lebensjahr können gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre einen Test auf Blut im Stuhl in Anspruch nehmen. Damit lassen sich geringe, für das Auge unsichtbare Spuren von verstecktem Blut im Stuhl nachweisen. Solche Blutspuren können Hinweise auf Polypen oder Tumoren sein. Bisher gab es zwei verschiedene Arten von Stuhltests: chemische und die neueren immunologischen. Die Krebsfrüherkennungsrichtlinie soll nun ab 1.10.2016 den immunologischen Stuhltest als gesetzlicher Früherkennungstest aufnehmen, so dass auch gesetzliche Krankenkassen die Kosten übernehmen.

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